Burkina Faso hat das französische Schulsystem übernommen. Obwohl Schulpflicht ab 6 Jahren besteht, durchlaufen weniger als die Hälfte aller Kinder die sechsjährige Grundschule. Der Unterricht selbst ist in den staatlichen Schulen zwar kostenlos aber die Eltern müssen für Einschreibe- und Verwaltungsgebühren sowie für Schulmaterial und Uniformen selbst aufkommen. Für viele ist das einfach nicht möglich. Ein weiterer Grund für eine der niedrigsten Quoten des Schulbesuches weltweit sind die fehlenden Berufsaussichten trotz eines erfolgreichen Schulabschlusses. Dennoch bedeutet jedes absolvierte Schuljahr eine persönliche Wertsteigerung und bessere Chancen auf ein unabhängiges Leben. Unsere Vision ist, die Kinder bzw. Jugendlichen von der Einschulung bis zum Zwischendiplom BEPC nach der 4. Sekundarstufe mit Schülerpatenschaften zu unterstützen. Während dieser Zeit erhalten sie die notwendige Grundbildung und psychische Reife. Dabei legen wir Wert auf qualitativ gute Schulen. Hier erfahren Sie mehr zu unseren Schülerpatenschafts-Programmen und der Übernahme von Schülerpatenschaften.

 

Da auch wir  die sehr bescheidenen Berufsaussichten und die extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit als ein grosses Problem ansehen, haben wir entsprechend reagiert und ermöglichen immer mehr Jugendlichen nach dem Zwischendiplom BEPC eine Berufsbildungen. Im Gegensatz zu einem Maturaabschluss haben sie mit so einer Ausbildung reelle Chancen auf einen direkten Berufseinstieg. Einige können wir sogar bei der Gründung ihres eigenen Unternehmens begleiten. Hierfür haben wir vor Ort in Burkina Faso einen sehr innovativen und kompetenten Partner gefunden. Die Stiftung RAVI hat ein einmaliges und grossartiges Projekt geschaffen und bildet in allen möglichen Bereichen aus. Hier erfahren Sie mehr zu unserer Zusammenarbeit und der Übernahme von Berufsbildungspatenschaften.


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