Zentrum für Kinder in Not             Les Saints Innocents (LSI)


Das Zentrum für Kinder in Not LSI ist das Gründungsprojekt unseres Vereins und kann seit dem Jahr 2001 dank zahlreicher SpenderInnen und der Unterstützung vom Liechtensteinischen Entwicklungsdienst sowie weiteren europäischen und afrikanischen Vereinen laufend weiter entwickelt werden. Was zu Beginn ein kleines und sehr einfaches Waisenheim war, ist heute ein Zentrum, das rund 70 Kinder aufnehmen kann und über eigene Schulen, eine Viehzucht, einen grossen Garten sowie eine eigene kleine Krankenstation verfügt. LSI besitzt ausserdem eine Bäckerei und eine Gästeherberge, um Einnahmen für das Zentrum zu generieren. Diese reichen aber bei Weitem nicht aus, den Unterhalt der Kinder und der Infrastruktur oder die Löhne der Mitarbeiter bezahlen zu können. Deshalb sind wir auf Ihre Hilfe und die Übernahme von Kinderpatenschaften und Mitarbeiterpatenschaften angewiesen, welche monatlich zur Gänze an das Zentrum weitergeleitet werden. Unser ambitiöses Ziel ist es, LSI durch weitere einkommensgenerierende oder kostensparende Projekte in den nächsten Jahren finanziell auf eigene Füsse zu stellen. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.

Das Zentrum wird von Schwestern des katholischen "Ordens der unbefleckten Empfängnis" geleitet, die mit unermüdlichem Einsatz für das Wohl der Kinder arbeiten.  Hilfe erhalten sie von insgesamt rund 30 MitarbeiterInnen, darunter 18 Erzieherinnen, die sich um die Kinder kümmern. Diese Frauen haben zum Teil selbst schwere Schicksale hinter sich. Manche verloren beispielsweise ihre Männer und hätten sich und ihre Kinder ohne Hilfe nicht ernähren können. Sie fanden mit ihrer Anstellung als Erzieherinnen neben einer verantwortungsvollen Aufgabe und einem Einkommen auch ein neues Zuhause und damit verbunden wiederum gesellschaftliche Akzeptanz.

LSI empfängt Kinder, die ohne Hilfe kaum eine Überlebenschance hätten. Sobald sich die Situation ihrer Familien wieder verbessert oder die Kinder ein Alter erreichen, in dem sie nicht mehr so viel Pflege brauchen, werden sie - falls diese Möglichkeit besteht - wieder in ihren Familienverband integriert. Zurück in den Familien werden die LSI-Schützlinge aber keinesfalls im Stich gelassen. Die Ordensschwestern bleiben mit ihnen in Kontakt, unterstützen sie falls notwendig moralisch und auch finanziell. Ausserdem wird mithilfe unserer Schülerpatenschaften sichergestellt, dass sie weiterhin die Schule besuchen können. Sofern ein Kind ausgesetzt oder verstossen wurde, wird die Adoption eingeleitet, damit eine neue Familie gefunden werden kann.

Neuigkeiten aus LSI

Sr. Pauline und Sr. Emelie
Sr. Pauline und Sr. Emelie

September 2018: Frischer Wind für LSI

Die langjährige LSI-Direktorin Sr. Emelie wurde vom Orden mit einer neuen Mission beauftragt und verlässt das Zentrum. Die neue Direktorin, Schwester Pauline, verfügt über eine Ausbildung in Psychologie, was ein grosser Vorteil für die Arbeit mit den zahlreichen Kindern in Not ist. Wir bedanken uns bei Sr. Emelie für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschen Sr. Pauline viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben bei LSI.


November 2017: Startschuss Projekt "Erweiterung der Herberge LSI zur Stärkung der Eigenfinanzierung"

Um LSI einen weiteren Schritt in Richtung Selbständigkeit zu bringen, haben wir im November mit dem Projekt "Erweiterung der Herberge LSI zur Stärkung der Eigenfinanzierung" gestartet. Mit zusätzlichen 13 Gästezimmern und einem Restaurantbetrieb sollen weitere Einnahmen generiert werden. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem LED realisiert.


August 2017: LSI-Primarschule eine der besten des Landes

Wie schon in den vergangenen Jahren wurde die LSI-Primarschule erneut als eine der besten des Landes ausgezeichnet. Wir gratulieren dem engangierten Lehrpersonal, den Schwestern und den fleissigen Schülerinnen und Schülern zu diesem grossartigen Erfolg!


Februar 2017: Kinderpatenschaften künftig anonym

Die Kinderpatenschaften werden künftig anonym gehandhabt. Hier erfahren Sie warum.


Juni 2016: Warmwasser und Pumpe mit Solarenergie

Während den kühleren Monaten in Burkina Faso ist auch das Wasser kalt und muss für das Bad der Babys und Kleinkinder immer mühsam und kostenaufwendig mit Holz oder Kohle erhitzt werden. Dank der Installationen zur Gewinnung von Warmwasser durch Solarenergie gehört dies nun der Vergangenheit an. Für die Bewässerung des Gemüse- und Früchtegartens konnten wir zudem eine Solarpumpe finanzieren. Vorher musste das Wasser mit Hilfe von Strom abgepumpt werden, was die Stromkosten erhöhte und bei Stromausfall gab es dementsprechend kein Wasser. Die Nutzung von Solarenergie entspricht unseren ökologischen und ökonomischen Vorstellungen.


Oktober 2015: Psychologische Unterstützung

Erstmals arbeitet LSI eng mit einem professionellen Psychologen zusammen, der das Zentrum mehrmals wöchentlich besucht und den Kindern dabei hilft, ihre traumatischen Erlebnisse überwinden zu können oder sie auf mögliche Adoptionen vorzubereiten. Die Erzieherinnen erhalten regelmässige Schulungen und wertvolle Tipps zum richtigen Umgang mit den traumatisierten Kindern. Die Lohnkosten für die nächsten zwei bis drei Jahre können dank einer Spende der Gemeinde Schaan  finanziert werden.


LSI aus der Luft-Perspektive

> 23.04.2019

Artikel über die Verwendung der Spenden der Gemeinde Schaan

> 12.03.2019

Wir haben ab sofort eine neue Zustelladresse

> 08.03.2019

Bericht zur GV vom 27.02.2019

> 22.02.2019

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Eddy Risch (www.eddy.li)